Praxistest: Panasonic Lumix DMC-GX8 + Panasonic Lumix G 25mm F1.7 ASPH.

Praxistest: Panasonic Lumix DMC-GX8 + Panasonic Lumix G 25mm F1.7 ASPH.

Basierend auf dem letzten Blogbericht der GX8 mit dem Panasonic 14-140mm habe ich das neue Panasonic 25mm 1,7 auf die Probe gestellt.

Panasonic Lumix GX 8 - für perfekte und natürliche Aufnahmen
Mit der Lumix GX 8 mischt Panasonic erneut den hart umkämpften Systemkamera-Markt auf. Panasonic-typisch finden allerlei Raffinessen und technische Neuerungen ihren Weg in das Gehäuse der Kamera. Doch wo genau liegen die Stärken und Schwächen der Kamera im Praxis-Alltag? Der folgende Testbericht soll genau diese Fragen beantworten und wird zeigen, für wen die GX 8 die beste Wahl ist.

Design, Handling und Verarbeitung
Hält man die kompakte Systemkamera zum ersten Mal in den Händen, so erhält man ein recht übersichtliches Gehäusedesign, bei welchem dennoch keine Funktionen fehlen oder wünschenswert fehlen. Verschiedene Bedienräder und Knöpfe ermöglichten mir im Test ein punktgenaues Einstellen der Belichtungsparameter. Auch das Autofokusfeld war schnell gewählt und wollte ich Videoaufnahmen erstellen, so musste einfach nur das Modus-Wahlrad betätigt werden. Dank der intuitiven Icons ist der gewünschte Modus schnell und einfach zu finden, auch wenn sich im semiprofessionellen Alltag wahrscheinlich der manuelle Modus wie gehabt durchsetzen wird. Soll es einmal schnell gehen, bieten aber auch die automatischen Modi ein gutes Empfinden für die passende Lichtstimmung und erstellen ein wirkungsvolles Bild. Aufgrund der robusten Materialwahl, welch diesmal auf Magnesium fiel, ergibt sich in der Praxis ein langlebiges, leichtes und gut abgedichtetes Produkt, das auch den ein oder anderen Regenschauer problemlos mitmacht und so Bereichen wie beispielsweise der Straßenfotografie neuen Aufschwung verleiht.

Bildqualität und Features
Das Herzstück der Kamera wird vom mit 20 Megapixeln auflösenden Micro Four Thirds Sensor repräsentiert, welcher den typischen Cropfaktor von 2,0 mit sich bringt. Damit ergibt sich eine alltagstaugliche Kamera, die für Porträts, Architekturaufnahmen, Street-Photography oder auch kulturelle Erkundungsreisen prädestiniert ist. Sein hohes Auflösungsvermögen ermöglicht es dem Fotografen auch, Videosequenzen im modernen 4k festzuhalten, was sich bei bewegten Szenen voller Emotion natürlich sehr gut anbietet. Doch der Clou des 4k wurde noch gar nicht benannt: Der Benutzer erhält die Möglichkeit, Einzelbilder einer 4k-Aufnahme zu extrahieren und als Bilddatei abzuspeichern, was zum Zweck der Erinnerung oder auch zur Veröffentlichung in den sozialen Netzwerken dieser Welt problemlos funktioniert und bildqualitativ reicht. Große Prints können damit allerdings nicht angefertigt werden. Dennoch ist dies ein nettes Feature für bewegte Szenen. Mittels NFC und WLAN lassen sich die so gewonnenen Schnappschüsse und Erinnerung direkt teilen oder auch auf dem eigenen Smartphone abspeichern. Und um auch bei starker Sonneneinstrahlung den lästigen Reflexionen aus dem Weg zu gehen, hat Panasonic bei der Konzipierung der Kamera einen Winkelschachtsucher verbaut, der um 45° nach oben neigbar ist, was sich für Natur-Fotografien und andere bodennahe Aufnahmen und Perspektiven perfekt anbietet.

Im Fokus des Tests - das 25mm f/1.7
Doch all diese innovativen Features und die hervorragende Abbildungsleistung machen wie üblich erst richtig Spaß, setzt man auf ein qualitativ hochwertiges Objektiv mit einer hohen Lichtstärke. Und was bietet sich da mehr an als eine Festbrennweite, die ohnehin für ihre exzellente Abbildungsleistung bekannt ist? In Verbindung mit der 25mm-Optik aus dem Objektivportfolio des japanischen Technikkonzerns ergibt sich ein leistungsstarkes Duo, das mit einer hohen Lichtstärke von 1.7 und einer Brennweite von 50mm (äquivalent zum Kleinbild) für Aufnahmen alltäglicher Situationen und Reportage-Fotografien geradezu perfekt geeignet ist. Dank des natürlichen Bild-Look ohne störende Verzerrungen oder chromatische Aberrationen sind bereits die „Out Of Cam-Bilder“ als erstklassige Resultate zu betrachten. Einen Bildstabilisator bietet die Optik leider nicht, was bei dem vergleichsweise geringen Anschaffungspreis aber durchaus zu verschmerzen ist. Dennoch wird Verwacklungen effizient entgegengewirkt – mit dem internen Bildstabilisator-System der GX 8. Der Autofokus erwies sich im Test als überaus präzise, die Qualität der Aufnahmen konnte überzeugen und wusste zu beeindrucken. Und dank der lichtstarken Eigenschaften des Objektivs ist auch das ISO-Rauschen in einem erträglichen Maß – also die perfekte Kamera für alle jene Fotografen, die Kompaktheit, moderne Features und eine beeindruckende Bildqualität einem Low-Light-Profi vorziehen.

 

 

Folgende Produkte wurden verwendet:

Panasonic Lumix DMC-GX8 schwarz Gehäuse 20,3 MP

Panasonic Lumix G 25mm F1.7 ASPH. schwarz

Panasonic Lumix DMC-GX8 schwarz + 25mm F1,7 schwarz